RUHIG UND DENNOCH ZENTRAL,
ERHOLSAM UND ZUGLEICH BELEBEND.

Der Ebracher Hof liegt in der Schweinfurter Altstadt, im historischen Viertel Zürch, unweit vom Main und dem Museum Georg Schäfer. Die Hofanlage erstreckt sich zwischen Rittergasse und Paul-Rummert-Ring.

Der Hof präsentiert sich als Dreiflügelanlage aus den Jahren 1565 bis 1575 und besteht aus Wohnhaus, Ökonomiegebäude und Speicherbau.

Das Vorderhaus an der Rittergasse ist ein traufseitiges Wohngebäude mit Staffelgiebel und zwei Geschossen. Das Obergeschoss wurde vorkragend gestaltet. Eine Tordurchfahrt mit Rundbogen führt in den Innenhof. An der hinteren Hofseite befindet sich der Speicherbau, auch Zehntscheune genannt, ein Haussteinmauerwerksbau, ebenfalls mit Staffelgiebel und Satteldach. Er entstand auch im 16. Jahrhundert und besteht aus zwei Vollgeschossen und drei Dachgeschossen.

Im Jahr 1698 wurde das zweigeschossige Ökonomiegebäude errichtet, ein barocker Seitenflügel entlang der Westseite des Hofs, als Verbindung zwischen Vorderhaus und Speicherbau.

Heutige Nutzung

Der Ebracher Hof wurde 2004–2007 umfassend saniert und ausgebaut, nach Entwürfen des Architekturbüros Bruno Fioretti Marquez (Berlin). Im Wohnflügel, dem Vorderhaus an der Rittergasse, ist seitdem das kleine Hotel Ebracher Hof mit Restaurant untergebracht. Der Speicherbau wurde zur Stadtbücherei umgebaut, mit einem neuen Tiefgeschoss unter einer kleinen Piazza mit Oberlichtern. Die Piazza wird von der sogenannten Laterne, einem 33 m langen weiteren Oberlicht der Stadtbücherei begrenzt. Die Laterne folgt dem Lauf der in diesem Bereich nicht mehr erhaltenen Stadtmauer. Im Ökonomiegebäude ist die Verwaltung der Bücherei untergebracht.

2008 wurde der Ebracher Hof vom Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main zu den 24 besten Bauwerken Deutschlands gekürt.

ZIMMER

GALERIE

UMGEBUNG

KONTAKT UND ANFAHRT

EBRACHERHOF ALTSTADTHOTEL